Mit Beratung Risiken minimieren
admin am 5. August 2009
Ein Immobilienbau ist kostspielig und stets mit erheblichen Risiken verbunden. An der richtigen Beratung sollte daher nie gespart werden, zumal der Bauherr selbst nicht an allen Stellen gleichezeitig vor Ort sein kann, um die Vorgänge zu überwachen. Testergebnissen der DEKRA zeigten auf, dass sich an jedem Neubau rund 32 Mängel finden. Meist handle es sich um Schäden, die sich durch genaue Begutachtung während der Bauphase vermieden ließen.
Absicherung für den Risikofall
Zur Beseitigung der Mängel entstehen Kosten von etwa 10 000 Euro – Geld, das an anderer Stelle hätte eingesetzt oder schlichtweg eingespart werden können. Weitere Kosten durch Wertverlust oder Gerichts- und Anwaltskosten schätzt der Verein auf 30 000 Euro. Genau berechnen lässt sich dieser jedoch nicht, bei Gebäuden aus hochwertigen Materialien kann der Betrag noch weit darüber liegen. Werden Baufehler durch einen Sachverständigen noch während der Bauphase entdeckt werden, sind Handwerker und Baufirma zur sofortigen Nachbesserung verpflichtet. Zwar ist dies zeitaufwendiger, letztlich jedoch sicherer als eine Feststellung der Mängel nach Fertigstellung des Objekts. In einzelnen Fällen lassen sich Fehler dann sogar überhaupt nicht mehr beheben.
Volle Unterstützung
Dem Bauherr stehen zweierlei Möglichkeiten offen, sich beim Bau beraten und unterstützen zu lassen. Bauherrenberater geben Ratschläge im Vorfeld und während der Bauphase, diese Rolle können Ingenieurbüros aber auch Organisationen wie Vereine oder Verbände übernehmen. Eine zweite Variante sind Baubetreuer, die sowohl die Bauaufsicht übernehmen, aber auch bei der Finanzierung und dem Bezug staatlicher Fördermittel beraten. Die Kosten für diesen Rundum-Service liegen hier bei etwa 15 Prozent der gesamten Baukosten. In manchen Fällen errechnet sich daraus zwar ebenfalls eine erhebliche Summe, doch neben der sicheren Fertigstellung des Vorhabens besteht hierdurch auch ein doppelter Rechtsschutz durch die zusätzliche Beraterhaftung.
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