Griechenland beschert den Deutschen niedrige Bauzinsen
admin am 3. März 2010
Wie den Bauherren und Immobilienkäufern schon seit längerem bewusst ist sind die Zinsen auf Baugeld derzeit auf einem historischen Tief, zur Freude der Darlehensnehmer. Diese niedrigen Zinsen werden jedoch nicht mehr all zu lange anhalten, deshalb sollten diejenigen, die über eine Baufinanzierung nachdenken unbedingt ihre Chance nutzen und sich jetzt dafür entscheiden, denn im Laufe des Jahres werden die Zinsen sehr wahrscheinlich steigen.
Bedanken für die super niedrigen Zinsen muss man sich bei den Griechen und ihren Milliarden-Schulden, denn die Krise, die die Stabilität des Euros gefährdet ist für diejenigen, die die Baufinanzierung nutzen ein unverhoffter Segen.
Aber auch lange bevor die Krise Griechenlands in aller Munde war, waren die Zinsen für Baugeld äußerst niedrig. Grund dafür war die Maßnahme der Notenbanken den Leitzins auf sehr niedrigem Niveau zu halten, um die Finanz- und Wirtschaftskrise zu bekämpfen. In anderen Bereichen, zum Beispiel bei den Tagesgeldzinsen hat das ebenso für niedrige Zinsen gesorgt, dort sind die aber eher weniger gern gesehen.
Die niedrigen Zinsen, die auf die Wirtschaftskrise zurück gehen haben sich allerdings nur für Kredite und Darlehen mit kurzen Laufzeiten als gut erwiesen, während lang laufende Kredite davon kaum beeinflusst werden und sich am allgemeinen Zinsniveau orientieren, das auch bei einem konstanten Leitzins fallen oder steigen kann. Die Krise in Griechenland hat jetzt aber auch dafür gesorgt, dass die Zinsen für lang laufende Kredite stark gefallen sind, also kann man mit einer Baufinanzierung derzeit nur gut weg kommen.
Niedrigen Zinsen langfristig sichern
Besonders lange profitieren kann man von den Zinsen, wenn man eine Zinsbindung für einen längeren Zeitraum vereinbart und sich die Zinsen über fünf bis 15 Jahre sichert. Denn, sobald die Panik, die durch die Verschuldung Griechenlands entstand, sich wieder legt werden wohl auch die Konditionen wieder steigen.
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