Hohe Immobilienpreise durch Finanzmarktkrise
admin am 15. September 2011
Die Menschen sind auf der Suche nach Sicherheit. Dies zeigt sich in Anbetracht der Probleme in der Eurozone und auf den weltweiten Finanzmärkten zurzeit ganz besonders. Aus diesem Grund sind nicht nur Anleger, sondern auch Privatpersonen auf der Suche nach wertbeständigen Anlagemöglichkeiten. Seit jeher sind Immobilien in Krisenzeiten beliebt und so steigt auch jetzt wieder die Nachfrage. Das schlägt sich wiederum die Preise nieder und bestes Beispiel hierfür ist mal wieder die Hansestadt Hamburg.
Hohe Grundstückspreise
Eine hohe Nachfrage gibt es sowohl bei Häusern als auch bei Wohnungen und Grundstücken. Dies liegt nicht nur an der Angst vor der Krise, sondern auch an den günstigen Zinsen bei der Baufinanzierung und an der ständig steigenden Attraktivität der Hansestadt. Vielfach können die Makler die Wünsche der Kunden nicht oder nur schleppend befriedigen. Wer zurzeit eine Immobilie verkaufen möchte, findet also beste Voraussetzungen, wie auch die Preisspiegel auf Portalen wie immoverkauf24 zeigen. Eine Veränderung ist nicht in Sicht und so scheint es wahrscheinlich, dass die Immobilien- und Grundstückspreise Hamburg auch weiterhin zu einer der teuersten Städte Deutschlands machen werden.
Ausweichquartiere gesucht
Längst sind es nicht mehr nur Toplagen, die extrem hohe Preise verzeichnen. Immer öfter weichen die Käufer auch in Nachbarstadtteile beliebter Quartiere aus. Und so stiegen die Preise im ersten Quartal des Jahres selbst in durchschnittlichen Lagen teilweise um fast 20 Prozent. Inzwischen müssen für eine Immobilie mit einem ordentlichen Wohnwert und 80 Quadratmetern Fläche im Durchschnitt etwas mehr als 2.200 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden. Doch diese Zahl ist wenig aussagekräftig, denn häufig entscheidet der Einzelfall über den tatsächlichen Preis. In unattraktive Gegenden wie Wilhelmsburg kann der Quadratmeter auch nur die Hälfte kosten, während andernorts die Quadratmeterpreise 15.000 Euro übersteigen können. Beliebt sind weiterhin die Klassiker wie Harvesterhude, Eppendorf und Blankenese. Hier sind die Preise traditionell hoch. Und auch in Quartieren, in denen weiterhin eine starke Nachfrage besteht, wo aber kaum neue Wohnflächen entstehen, klettern die Quadratmeterpreise wie zum Beispiel im Schanzenviertel und in St.Georg. Wer es sich nicht leisten kann, hier zu bauen oder zu kaufen, sucht in den Nachbarstadtteilen. Betroffen sind zum Beispiel Eilbek, Alsterdorf und Bahrenfeld. Und so steigen auch hier die Preise und sorgen dafür, dass das Niveau flächendeckend angehoben wird. Doch nicht nur in der Stadt, sondern auch in der Metropolregion sind die Folgen des Platzmangels zu spüren. In Städten wie Ahrensburg stiegen die Immobilienpreise genau wie in der Kernstadt um fast 20 Prozent. Anscheinend weichen immer mehr Menschen in die Randbezirke aus.
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